Macht es Sinn soziale Gerechtigkeit auf lokaler Ebene zu diskutieren? „Ja“ sagt der Pflegedienstleiter Spirkl und DGB-Regionalvorsitzende Zellner.
„Soziale Gerechtigkeit gehört zu den Grundwerten im Konzept der Sozialen Marktwirtschaft. Soziale Gerechtigkeit ist laut Umfragen ein wichtiger Wert für die Bevölkerung und auch öffentliches Thema in Debatten zum Gemeinwesen.
In der politischen Diskussion in Deutschland wird der Begriff seit der Agenda 2010 und den Hartz-IV-Gesetzen wieder vermehrt verwendet und steht in der sozialstaatlichen Diskussion unter anderem für den Wunsch nach einem höheren Maß an sozialer Gleichheit und sozialer Sicherung. Aktuell taucht der Begriff auch z. B. in der Diskussion um die ungleicher werdende Einkommensverteilung und die Bankenrettungspakete auf. Während die Kritiker dieser Entwicklung als Folge eine zunehmende soziale Ungerechtigkeit sehen, wird von einigen Befürwortern diese Kritik als „Neiddebatte“ bezeichnet und zurückgewiesen. Die Begriffsverwendung führt dadurch auch zu einer politischen Auseinandersetzung zwischen den Parteien entsprechend der Rechts-links-Achse des Parteiensystems. Seit den Ergebnissen der PISA-Studien, die gezeigt haben, dass in Deutschland die soziale Herkunft sich oft entscheidend auf die Bildungschancen auswirkt, wird insbesondere auch die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit des Bildungssystems diskutiert.“
Quelle: Wikipedia (Link)
Wer zu diesem Thema mit den örtlichen Vertretern aus Pflege „Spirkl“, Wohlfahrtsverbänden AWO „Kunz“ und VDK „Ascher“, Kinderbetreuung „Heidrich“ und Gewerkschaft „Zellner“ diskutieren will ist am Donnerstag, den 28.02. ab 19°° gerne gesehen. Im GH „Zur Post“ am Stadtplatz in Neumarkt St. Veit können Sie nach kurzen Impulsreferaten Ihre Bedenken und Anregungen los werden, oder auch nach Rat und Hilfe Fragen.
Grafik Quelle "Die Welt" vom 14.02.2013 (Link)