Die SPD fordert eine Qualitäts- und Gerechtigkeitsdebatte, die den Schulalltag und die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler in den Blick nimmt. Es muss um Pädagogik, Qualität und Gerechtigkeit gehen, fordert die SPD, und lud deshalb bayernweit zum Bildungsdialog ein. Gestern Abend war Diana Stachowitz, Betreuungsabgeordnete für den Landkreis Mühldorf, gemeinsam mit Martin Güll, der SPD-Bundestagskandidatin Annette Heydrich, Mühldorfer Bürgermeister Günther Knoblauch und Unterbezirksvorsitzenden Richard Fischer im Gespräch mit Kommunalpolitikern, Eltern und Lehrern.
Mit dabei war auch Marion Winter, AfB-Landesvorsitzende der Bayern-SPD. Im Mittelpunkt stand das Konzept der bayerischen SPD zur Gemeinschaftsschule als „bessere Antwort für Bayern“. „Es ist nicht nur Zeit für einen Wechsel in der bayerischen Schulpolitik, dieser Wechsel ist dringend notwendig“, stellt der Bildungspolitische Sprecher der Fraktion Martin Güll fest.
Der Vorsitzende des Bildungsausschusses zieht eine negative Bilanz des Schulanfangs und erinnerte an die zahlreichen Proteste und Brandbriefe, die zu Beginn der Sommerferien an das Kultusministerium gerichtet wurden. Die angeregten Diskussionen zeigten die Dialogbereitschaft, aber auch den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, bei Bildungsentscheidungen mitgenommen und gehört zu werden. Diana Stachowitz: “Mein Fazit lautet: wir müssen in einen qualitativen Ausbau der Bildungseinrichtungen investieren. Gleiche Bildung für alle, vor allem aber Inklusion sind nicht zum Nulltarif zu haben. In der Schule der Zukunft muss Platz sein für verschiedene Professionen.
Bildung muss als gesellschaftlicher Auftrag gesehen und verstanden werden, an dem alle teilhaben – mit dem Ziel, bei allen Kindern den Spaß am Lernen in den Mittelpunkt zu stellen und ihre Stärken zu fördern. Nur so können wir sie fit machen für die zukünftigen Herausforderungen auf dem Berufsbildungs- und Arbeitsmarkt.“