Mühldorf - Dass es in Deutschland glücklicher Weise kaum zu einem derartigen Erdbeben kommen wird, wie in Japan vergangene Woche, ist der Landkreis-SPD klar. Dennoch geben die schrecklichen Vorfälle in den Japanischen Atommailern nach der verherrenden Umweltkatastrophe neuen Nährstoff für für die umweltpolitischen Bemühungen der Partei.
Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer: "Die Explosion des Reaktorgebäudes in Japan muss meiner Meinung nach dem letzten Skeptiker wachrütteln. Wir in Deuschland, aber auch überall dort, wo Atomanlagen in Betrieb sind, leben schlichtweg mit einer tickenden Zeitbome." Natürlich ist es Fischer klar, dass eine Abschaltung über Nacht nicht möglich ist. Deshalb fordern er und seine Genossen mit Nachruck: "Die Verantwortlichen müssen endlich Nägel mit Köpfe zu machen, den Ausstieg verbindlich beschließen und nicht auf den "Sankt-Nimmerleins-Tag" schieben. Gerade jetzt sollte sich Bundeskanzlerin Merkel für den Betrug am Wähler in Grund und Boden schämen, als ihre Regierung den Aussteig nach hinten geschoben hat." Darüber hinaus ist es für Fischer nun mehr als überfällig, solide Alternativkonzepte zu erarbeiten. "Hier richten wir klar auch den Apell an die Energiewirtschaft nicht mehr nur an sich selbst, sondern an die Allgemeinheit zu denken; also Geld genau hier in Wissenschaft und Forschung zu investieren. Die Regierung soll und darf dies nicht alleine Stemmen müssen. Es geht uns alle an." - ewg -