SPD begrüßt Muartorium Es darf nur nicht bei blinden Aktionismus bleiben

Veröffentlicht am 14.03.2011 in Wahlkreis

14.03.11 - Mühldorf - Die Aussetzung der Laufzeitverlängerung Deutscher Atomkraftwerke kam spät, doch nich zu spät. "Es darf nur nicht dabei bleiben. Jetzt müssen endlich tiefgreifende und umfassende Konsequenzen gezogen werden", teilt Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer mit. "Uns erreichen wie jedem andren täglich, ja fast stündlich neue Hiobsbotschaften aus Japan. Und die Lage verschlimmert sich zusehens. Wir alle denke ich haben keine Lust, dass wir uns eines Tages einer solchen Situation ausgesezt sehen", so Fischer weiter.

In der Umweltpolitischen Gruppe des Unterbezirks diskutierten erst im Herbst vergagenen Jahres deren Mitglieder über die Zustände Deutscher AKWs. Jetzt offenbar, so sehen es die Genossen, ist wieder "Überprüfungsbedarf" da, obwohl eigentlich davon auszugehen war, dass mit Genehmigung der Laufzeitverlängerung dies bereites geschehen wäre. "Eine glatte Lüge, so sehe ich das zumindest", kritisiert Unterbezirksvorstandsmitglied Christian Zimmermann direkt die Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Hörten wir letztes Jahr im November noch, dass es keine Risiken gibt, welche gegen eine Laufzeitverlängerung stehen, will man jetzt ernsthaft den Bürgerinnen und Bürgern glaubhaft machen, man hätte zwar geprüft, aber müsse nun nochmals eine Prüfung druchführen? Da stimmt gewaltig etwas nicht." Fischer unterstreicht weiter seine Forderung an Regierung und Wirtschaft, nun einen Schlussstrich in der Atomengerie einzuläuten und ernsthaft mit vollem Einsatz Alternativenergien zu foccieren und zu etablieren. Einen Raum für blinden Aktionismus, vielleicht noch eine weitere dreiste Lüge darf es schlicht und einfach nicht mehr geben. Frau Merkel: machen Sie aus drei Monaten ein "unwiderruflich gültig". Jetzt!, fordert Fischer. Jeden Abend schaut sich Zimmermann das Leid in Japan an am Fernsehgerät an. "Eigentlich unfassbar, wie die Japaner trotz allem die Krise derzeit mit hoch erhobenen Hauptes bewältigen. Berührend und unglaublich zugleich. Mein Mitgefühl, aber auch mein größter Respekt." - ewg -

 

Homepage SPD-Unterbezirk Mühldorf