Bayern SPD will Politikwechsel in Bayern schaffen Mit dieser Kampfansage an die schwarz-gelbe Koalition ging die Bayern SPD in den Landesparteitag, der an diesem Wochenende vom 2. Juli bis zum 3. Juli 2011 in Germering stattfand. Als Delegierter des UB Mühldorfs nahm UB Vorsitzender Richard Fischer am Parteitag teil, auch seine beiden Stellvertreter Christian Zimmermann und Kathrin Zettl nahmen sich die Zeit, sich aus erster Hand Informationen und Eindrücke in Germering zu holen, ebenso wie Jürgen Zabelt aus Waldkraiburg.
Ziel der Bayern SPD ist es, eine andere Politik in und für Bayern durchzusetzen, weshalb eine Resolution unter dem Titel Politikwechsel im Süden einstimmig von den Delegierten verabschiedet wurde. „Unser Bayern sieht anders aus, als das von Schwarz-Gelb“, rief Generalsekretärin Natascha Kohnen den Delegierten bei der Vorstellung der Resolution zu. Das Ergebnis in Baden-Württemberg macht allen Hoffnung, dass auch dort ein Wechsel möglich ist, wo die Konservativen glauben, die Mehrheiten gepachtet zu haben. Dies unterstrich auch der diesjährige Redner des Parteitages, der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid aus Baden-Württemberg und machte den Genossen in Bayern Mut, dieses Ziel weiterhin fest im Auge zu behalten. Natascha Kohnen unterstrich, Bayern sei ein erfolgreiches Land, darauf könnten alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaats stolz sein. Es gebe aber auch Vieles anzupacken. Schwarz-Gelb verkaufe Bayern weit unter Wert. „Die SPD will wirklich etwas verändern“, bekräftigte Kohnen. „Was die Konservativen über Jahrzehnte vernachlässigt haben, wollen wir besser machen. Die Wahlergebnisse: 1. Vorsitzender Florian Pronold: 84,5% 2. Generalsekretärin Natascha Kohnen: 85,1% 3. Stellv. Landesvorsitzende Anette Karl: 91,3% 4. Stellv. Landesvorsitzender Dr. Thomas Beyer: 95,7% 5. Stellv. Landesvorsitzender Ewald Schurer: 79,1% 6. Schatzmeister Thomas Goger: 92,2% UB Vorsitzender Richard Fischer über seine Eindrücke vom Landesparteitag: „Zwei informative Tage voller angeregter Diskussionen und zukunftsorientierter Entscheidungen liegen hinter mir. Leider hat die Zeit nicht ausgereicht, um alles auszudiskutieren. Der Politikwechsel im Süden muss unser Ziel sein, den Vertrauensverlust der schwarz-gelben Koalition in der Bevölkerung dazu nutzen, Veränderungen und Neues für Bayerns Zukunft zu gestalten. Besonders wichtig für mich ist, dass der Grundgedanke der Sozialdemokratie wieder in den Mittelpunkt gestellt wird, dass Soziale Gerechtigkeit maßgebend bei den Entscheidungen in unserer Partei sein wird. Ein weiterer Punkt, den ich voll und ganz unterstützen kann, ist die klare Aussage von Florian Pronold, unsere Kandidaten und Mandatsträger werden nur von unseren Parteimitgliedern gewählt. Damit ist eine unnötige Diskussion darüber vom Tisch. Für die Zukunft ist es unerlässlich, unsere Partei durch neue Mitgliedschaften zu stärken, diesen Auftrag sehe ich in den nächsten Monaten und Jahren für unsere Unterbezirke und Ortsvereine. Dafür werde auch ich mich intensiv einsetzen.“